Zielorientierte Pflegeplanung
Zielorientierte Pflegeplanung
Zielorientierte Pflegeplanung
Zielorientierte Pflegeplanung

Zielorientierte Pflegeplanung

eine Konzept und Klassifikationsschema für eine didaktische Pflegeplanung in der pflegefachkraftausbildung

Seit 1985 (KrPflAPrV) und 2003 (AltPflAPrV) ist in der Ausbildung zur Pflegefachkraft (Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege) die Pflegeprozessplanung Unterrichtsgegenstand. Dieses stellt bis zum heutigen Tag Lernende und Lehrende gleichermaßen vor große Herausforderungen. Die häufigste Frage, die im Unterrichtsalltag von den Pädagogen zu beantworten ist diese:

 

Wann ist eine Pflegeplanung "richtig" bzw. "falsch"?

 

Oder anders formuliert: Anhand welcher Kriterien kann eine transparente Leistungsbewertung in Form von einer Benotung erfolgen, sodass es für jeden Schüler nachvollziehbar wird, welcher Teil seiner Leistung in welchem Umfang zur Bewertung positiv bzw. negativ beigetragen hat?

Die zahlreiche Fachliteratur zum Thema konzentriert sich zurzeit auf die Umsetzung der Pflegeplanung in den Pflege praktischen Alltag und bietet dazu eine Vielzahl von Formulierungsvorschlägen. In der Zukunft wird die Pflegeplanung in der Praxis m. E., gleich wie die medizinische Therapieplanung, nur aus einem national bzw. international anerkannten Pflegediagnoseschlüssel und der Ressourcen berücksichtigenden Pflegemaßnahme bestehen. Pflegekräfte brauchen diese dann nur zu entschlüsseln und entsprechend professionell auszuführen.

Das Ziel der Pflegefachkraftausbildung besteht nun darin, den Schüler zu befähigen, den jeweiligen individuellen Pflegebedarf des zu Pflegenden zu ermitteln, geeignete Pflegemaßnahmen zu planen, diese durchzuführen und das Ergebnis anschließend zu evaluieren. Diese Kompetenz des hermeneutischen Fallverständnis muss im Unterricht Schritt für Schritt entwickelt werden. Dazu dient die hier vorgeschlagene "Zielorientierte Pflegeplanung" nach der PESR - Struktur. Die Auszubildenden können dadurch transparent verdeutlichen, inwieweit sie die einzelnen Elemente des Pflegeprozesses verstanden haben und in der Lage sind, diese in einen geeigneten und begründeten Zusammenhang zu stellen.

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zuletzt aktualisiert 15.07.2018 Holm Schwanke (c) 2004-2018